Pandemie verhagelt der Messe Dortmund das Geschäft

06.07.2022

Die Einschränkungen des Messebetriebs sowie des Kongress- und Veranstaltungsbereiches sorgten auch im Geschäftsjahr 2021 für nicht abwendbare Umsatzeinbußen in der gesamten Messe- und Veranstaltungswirtschaft, berichtet die Messe Dortmund. Laut einer aktuellen Verbändeumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) war das Kalenderjahr 2021 für die Messebranche das schlechteste der vergangenen Jahrzehnte. Im ersten Halbjahr fanden Corona-bedingt keine Messen statt, erst im dritten und vierten Quartal konnten von den 380 geplanten Messen 101 durchgeführt werden.

Auch für die Westfalenhallen Unternehmensgruppe GmbH war das zurückliegende Jahr wirtschaftlich nicht erfolgreich: In der Messe Dortmund GmbH fanden 2021 nur 13 Messen, davon drei eigene und zehn Gastmessen statt. Das waren noch einmal acht Messen weniger als im Vorjahr, das zumindest mit einem guten ersten Quartal gestartet war. Die Kongress Dortmund GmbH konnte im Tagungsbereich trotz Corona die Anzahl der Veranstaltungen in 2021 auf 771 steigern, jedoch verringerte sich die Gesamtbesucherzahl zum Vorjahr um ca. 7.500 Personen. Nicht besser erging es der Westfalenhalle GmbH, die im Vorjahresvergleich zwar die Sparte Unterhaltung und Konzerte um etwa 10 Prozent erhöhen konnte, dennoch aber nur auf knapp 65.000 Besucher kam. Im ebenfalls von Corona beeinflussten Geschäftsjahr 2020 waren es noch etwas über 153.000 Besucher gewesen.

Die Westfalen Unternehmensgruppe GmbH beendete das Geschäftsjahr 2021 schließlich mit einem Gesamtumsatz von 15,4 Mio. Euro und einem negativen operativen Ergebnis von 10,3 Mio. Euro.

Quelle: Messe Dortmund


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